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Wissenswertes

Das Klimacamp steht im Horburgpark in Basel

Basel, 22.9.2017 22:30

Im Horburgpark steht seit heute 18:30 das Klimacamp. Am Freitagabend begannen über 60 Klima-Aktivsten mit dem Aufbau des Camps, welches am Montag offiziell beginnt mit einem vielfältigen Kultur- und Workshop Programm. Abgebaut wird das Camp eine Woche später bis am 3. Oktober. Sämtliche Veranstaltungen sind offen für alle Interessierten und die Organisatoren freuen sich auf viele Teilnehmer und Besucher. Am Montag 25. September um 13:30 lädt das Klimacamp alle Medienschaffenden ein zu einer Medieninformation über das Klimacamp und die am 29. und 30. September stattfindenden Climate Games.

Pressemitteilung des Klimacamps als pdf

Der Klimawandel: Ein verrücktes Spiel

Das Klima spielt verrückt! Kein Wunder, denn zu viele Player spielen dem Klima übel mit. Ein Beispiel hierfür ist der Finanzplatz Schweiz, der mit seinen weltweiten Investitionen ein globales Klimawandel-Szenario von 4°C – 6°C unterstützt. Eine Erderwärmung in diesem Ausmaß hätte katastrophale Folgen. Ein großer Teil unserer Lebensgrundlagen würde zerstört werden. Grund zur Hoffnung, dieses Szenario möge nicht eintreten, gibt es keinen. Der Klimaforscher Michael Oppenheimer von der Princeton Universität (USA) schätzt die Wahrscheinlichkeit, dass die Pariser Klimaschutzziele eingehalten werden, lediglich auf 10% ein.

Leider spielt nicht nur der Finanzplatz ein zerstörerisches Spiel mit unserem Planeten. Auch der Rohstoffhandel, der Verkehrssektor, die Fleischproduktion sowie die Baumittelindustrie oder eine durch die Agro-Chemie geförderte industrialisierte Landwirtschaft verursachen die Klimakatastrophe mit. Weder Konzerne noch Regierungen zeigen bisher ernsthafte Bemühungen, das Klima angemessen zu schützen. Zynischerweise leidet vor allem jener Teil der Menschheit, der die geringste Schuld am Klimawandel trägt, am stärksten unter seinen Folgen. Klimaschutz ist nicht nur Umweltschutz, sondern auch ein Kampf für globale Gerechtigkeit.

Widerstand von unten: Ein spannendes Spiel

Die gute Nachricht: Es spielt nicht nur die Politik- und Wirtschaftselite mit. Die Klimabewegung wird hartnäckiger. Während des Klimacamps finden verschiedene Workshops, Diskussionsrunden und kulturelle Veranstaltungen statt. Themen sind u.a. Klimawandel und seine Ursachen, Land-Grabbing, fossiler Kapitalismus und Landwirtschaft, Freihandel und Umwelt, internationaler Rohstoffhandel, Greenwashing, Divestment und ziviler Ungehorsam. Vertreter*innen nationaler und internationaler Organisationen wie z.B. Multiwatch, Robin Wood, Klima-Allianz Schweiz, Attac oder das Collectif contre la spéculation sur les matières première sind zu den Workshops und Diskussionsrunden eingeladen. Aktivist*innen aus dem In- und Ausland haben ihre Teilnahme angekündigt. Das Camp hat zum Ziel verschiedene Aspekte des globalen Wandels zusammenzuführen. Während den Climate Games am Freitag 29.09. und Samstag 30.09. machen zahlreiche Teams Basel bunt und setzen vielfältige und kreative Zeichen für echten Klimaschutz. Die Erfolge der Climate Games-Teams werden laufend online veröffentlicht.

Für weitere Informationen und Fragen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung:

Pressekontakt Climate Games Basel:

Martin Burckhardt, 077 924 91 40

medien@climategames.ch

www.climategames.ch

https://www.facebook.com/climategamesbasel/

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